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einseitige Versorgung mit CI

Hallo, ich bin neu hier und befasse mich ernsthaft erst seit gestern mit einem CI. Ich habe vor ca. 6 Jahren den ersten Hörsturz erlitten und seitdem ist mein Gehör auf der einen Seite immer weiter den Bach hinuntergegangen. Inzwischen bin ich fast taub auf dieser Seite; die andere Seite funktioniert gut. Mit einem Hörgerät bin ich inzwischen wohl nicht mehr versorgbar, weil es eigentlich nur in mein Ohr hineinschreibt, ohne dass ich etwas davon habe. Nun hatte mich die Ärztin als in eine CI-Sprechstunde geschickt und, anders als von mir erhofft (ich hatte gehofft, dass man mir sagt, ich sei falsch bei ihnen), hieß es nach Hörtest und Beta-Test, dass ich eine klare Indikation für ein CI habe.

Nun brüte ich also und versuche mir klar zu werden, was ich will.
Ich bin Lehrerin und stelle fest, dass mich die aktuelle Situation immer stärker stresst, auch im privaten Bereich bin ich schnell überfordert, sobald Umgebungslärm hinzukommt. Ich habe das Gefühl, nicht mehr ich zu sein und so "schief" zu sein.

Beim CI habe ich Sorge, dass ich es hinterher bereue und sage, dass ich dann doch lieber das schlechte Hören und den Hörstress gehabt hätte.
Schafft es das Gehirn, den anderen Klang auf dem CI-Ohr irgendwann als nicht mehr so komisch zu empfinden?
Wie lange habt ihr gebraucht, um wieder arbeiten zu gehen? Sprich wann könnte ich damit rechnen, wieder in der Schule zu sein? Ich will die OP wenn dann erst nach den Sommerferien machen lassen, weil ich die Sommerferien zur Erholung brauche. Ich habe das Gefühl, dass der Anfang mit dem CI ja auch nicht gerade ein Spaziergang wird und ich brauche neue Kraft.

Kann mir jemand Mut machen?
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